Winzergenossenschaft Zeutern e.G.

Blick auf Zeutern
Zeutern

Gut 17 Kilometer südlich von Wiesloch liegt Zeutern, ein Ortsteil der Gemeinde Ubstadt-Weiher. In diesem liebenswerten Kraichgauort hat die Winzergenossenschaft Zeutern ihren Sitz.

In einer Gründungsversammlung am 20. September 1951 legten 25 Winzer den Grundstein für die Winzergenossenschaft Zeutern und die Mitgliedschaft im damaligen „Verkaufsverein Kurpfälzischer  Winzergenossenschaften“, dem heutigen Winzerkeller Wiesloch. Nach mehreren Fusionen zunächst 1970 mit Stettfeld, dann 2000 mit Bruchsal und Langenbrücken-Ubstadt, 2007 mit Unter­öwisheim und zuletzt im Jahr 2009 mit Oberöwisheim bewirtschaften die 280 Mitglieder der Genossenschaft heute knapp 100 Hektar Rebfläche. Neben den Hauptsorten Müller-Thurgau, Riesling und Spätburgunder wird auf den Flächen rund um Zeutern auch Auxerrois kultiviert. Diese Spezialität des Kraichgau findet hier die richtigen Böden, um seine Charaktereigenschaften optimal ausspielen zu können.

Die Stadt Bruchsal blickt auf eine weit zurückreichende und wechselhafte Geschichte zurück. Über die Regionsgrenzen hinaus ist es für das prächtige Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert bekannt, welches den Fürstbischöfen von Speyer etwa 100 Jahre lang als Residenz diente.

Langenbrücken ist ein Teil der Doppelgemeinde Bad Schönborn, welche geo­graphisch am Übergang des Kraichgauer Hügellandes in den Oberrheingraben gelegen ist. Bereits 1766 wurde hier das erste Schwefelbad errichtet, das Franz Peter Sigel 1824 übernahm und somit den Grundstein für die heutige Bedeutung des Ortes als Kurort legte.

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaften Oberöwisheim und Unteröwisheim geht auf das Jahr 771 unter der gemeinsamen Bezeichnung „Auwinsheim“ zurück. Zu dieser Zeit war der Weinbau hier bereits heimisch. Erst 1277 erfolgte eine Unterscheidung in Ober- und Unteröwisheim. Im Zuge ständig wechselnder Hoheitsrechte gehörte Unteröwisheim von 1747 bis 1806 zu Württemberg und erst danach wieder zum Großherzogtum Baden. Heute bilden die beiden Kraichgauorte gemeinsam mit sieben weiteren Ortsteilen die Stadt Kraichtal.

Stettfeld ist, obwohl heute kleinster Ortsteil der Gemeinde Ubstadt-Weiher, einer der ältesten Orte der Region. Funde und Ausgrabungen belegen, dass in Stettfeld bereits im 4.Jhdt.v.Chr. die Kelten siedelten. Außerdem verlief die römische Nord-Süd-Fernstraße mitten durch das damalige „vicus“ Stettfeld.

Im Lorscher Codex 769 als „Villa Hubestadt in pago Enzigowe“ geführt, gehört Ubstadt heute zur Gemeinde Ubstadt-Weiher. Das älteste Gebäude aus der Zeit um 1600 ist das als Bannkelter des Hochstifts Speyer gebaute Kelterhaus, welches den Ubstadter Winzern bis 1998 noch als Kelter diente.

Wie so viele Orte der Region taucht auch Zeutern zum ersten Mal um 770 im Lorscher Codex auf. Hier als „villa ziuterna“ bezeichnet. Zeutern schuf sich schon früh einen Ruf als Weinbaugemeinde, denn nachweislich werden auf den Flächen rund um Zeutern seit dem Jahr 1150 Wein­reben kultiviert.

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