Winzergenossenschaft Sulzfeld an der Ravensburg e.G.

Sulzfeld - Blick auf Burg Ravensburg Fotos:Kraichgau-Stromberg-Tourismus e.V.
Baumannsches Haus in Eppingen
Schloss Gochsheim in Kraichtal

Sulzfeld liegt im östlichen Kraichgau rund 40 Kilometer südlich von Wiesloch. Die Gemeinde schmiegt sich in die Kraichgauer Hügellandschaft und ist von Weinbergen umgeben. Mit einer Gesamtrebfläche von rund 100 Hektar zählt Sulzfeld zu den größten Weinbaugemeinden in Nordbaden. Hier hat die Winzergenossenschaft Sulzfeld ihren Sitz.

Die Geschichte des 1075 erstmals urkundlich erwähnten Ortes Sulzfeld ist eng mit der Burg Ravensburg verbunden, deren Bau um 1200 begann. Der hiesige Weinbau wurde erstmals im Jahr 1245 erwähnt und hat somit eine lange Tradition. 1807 waren auf der Gemarkung Sulzfeld etwa 160 Hektar mit Reben bestockt, die Fläche ging jedoch aufgrund von Rebschädlingen um 1900 rapide zurück. Erst im Zuge mehrerer Rebflurbereinigungen zwischen 1940 und 1970 fand man neue Möglichkeiten nun wirtschaft­licher und ertragreicher arbeiten zu können.  Die 1951 von damals 17 Winzern gegründete Winzergenossenschaft Sulzfeld hatte einen maßgeblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung. Mussten die Genossenschaftsmitglieder  im Jahr 1954 zur Finanzierung der ersten Traubenpresse und zum Bau des Kelterhauses im Jahr 1961 noch einen Teil ihrer Traubengelder als zinsloses Darlehen zur Verfügung stellen, so verbesserte sich die Ertragslage doch stetig.  

Mittlerweile zählt die Winzergenossenschaft Sulzfeld 272 Mitgliederinnen und Mitglieder. Auf gut 78 Hektar Rebfläche der Gemarkungen Sulzfeld, Zaisenhausen, Kraichtal-Gochsheim und Eppingen-Mühlbach kultivieren sie neben den  Hauptsorten Schwarzriesling und Riesling auch die für das Weinanbaugebiet Baden eher ungewöhnlichen Rebsorten Lemberger und Trollinger. Kennt man diese Weinsorten ansonsten eher als württem­bergische Spezialität, so sind sie am Rande Nordbadens doch ebenso heimisch.

Zu den Weinbauorten der WG Sulzfeld zählt unter anderem die Stadt Eppingen mit seinen Stadtteilen Adelshofen, Kleingartach, Mühlbach, Richen und Rohrbach. Historiker sind sich sicher, dass nicht zuletzt die Lage im „fruchtbaren, klimatisch begünstigten Altsiedelland des Kraichgau“ auf eine Entstehung der Stadt im 3. oder 4. Jahrhundert schließen lässt. Seine Ernennung zur Stadt im Jahr 1192 machte Eppingen zu einer der ältesten Städte des deutschen Südwestens, die später sogar zur Reichsstadt aufstieg.

Der idyllische Ort Gochsheim ist ein Teil der Stadt Kraichtal und wurde bereits 804 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1250 erhielt Gochsheim die Stadtrechte, welche bei der großen Gemeinde­reform Anfang der 1980er Jahre Grundlage der heutigen Gesamtgemeinde Kraichtal wurden. Für mehr als 300 Jahre, von 1504 bis 1806, zählte Gochsheim zu Württemberg und wurde erst dann badisch.

Zaisenhausen, die heute kleinste selbstständige Gemeinde des Landkreises Karlsruhe, geht auf eine Schenkung des Weißenburger Klosters an einen Ritter von Ceisenhausen im Jahre 991 zurück. Eine Vielzahl historischer Funde lässt darauf schließen, dass es auf der fruchtbaren Gemarkung Zaisenhausen schon seit über 7000 Jahren Siedlungen gab.

http://www.winzergenossenschaft-sulzfeld.de/

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